Eins der größten Vergnügen der Bennings ist der Bau neuer Instrumente.

Eingangs baute Paul Toenniges während seiner Lebenszeit 50 Kontrabässe. Hans und Nancy Benning haben am Bau von über 150 Geigen, Bratschen, Cellos, Bassgamben, Tenorgamben und Violas d’amore zusammengearbeitet. Dieses passionierte Bauen erstreckt sich bis in die dritte Generation: Eric Benning hat bereits über 60 Instrumente gebaut und viele weitere sind in der Arbeit.

Jeder Schritt des neuen Bauverfahrens wird mit sorgfältig durchdachter Genauigkeit verfolgt. Das gewählte Holz ist gut abgelagertes bosnisches Ahornholz für den Boden, die Zargen sowie die Schnecke. Die Decke ist aus bayrischem oder bosnischem Fichtenholz. Das meiste der verwendeten Hölzer wurde wenigstens 25 Jahre lang gelagert. Jahre der Vorausplanung und viele Reisen nach Europa, um jedes Stück Holz von Hand auszuwählen, sind den Bennings zugute gekommen, da sie so über eine ausgezeichnete Auswahl von Rohmaterialien verfügen.

Die von den Bennings hergestellten Geigen beruhen vorwiegend auf Stradivarius- und Guarnerius-Modellen. Cellos werden nach Stradivarius, Amati, David Tecchler und einem kleinen Guadagnini-Modell gebaut. Bratschen folgen ebenfalls der Stradivarius-Model bei einem bequemen 42 cm Modell. Anfragen nach ihren Barockinstrumenten mit speziellen Schnitzereien werden auch begrüßt.

Die meisten ihrer Instrumente werden als neue Instrumente lackiert, eine Ausnahme bilden speziell bestellte Kopien. Die Bennings sind der Meinung, dass das individuelle Einspielen, das im Laufe der Zeit erfolgt, die beste Patina ist, die einem Instrument zuteil werden kann. Wenn er Vorurteilen gegenüber neuen Instrumenten begegnet, sagt Hans Benning häufig, dass „Stradivarius neue Instrumente baute“. Benning-Instrumente können in der Regel innerhalb eines Jahres vom Zeitpunkt der Bestellung fertiggestellt werden.

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